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WORKSHOPS

Hier finden Sie Angebote zu Workshops und praktischen Seminaren zu den Themen physische Präsenz,  Tanztheater, zeitgenössischer Tanz, Improvisation und Bodywriting.

 

Improvisationstechnik und Body Writing

Improvisation und Technik- zwei auf den ersten Blick konträre Facetten des zeitgenössischen Tanzes werden in diesem Workshop zu einer Arbeitsmethode zusammengefasst.
Im Warm-up erproben wir den spielerischen Umgang mit Bewegungseigenschaften bezogen auf den Raum und die eigene Organik in einer Toolbox, die uns das Handwerkszeug liefert im Umgang mit Tanz, Struktur und Choreographie. In dieser Toolbox befindet sich auch das Body Writing. Body Writing bezeichnet eine Methode zur Bewegungsfindung, mit der wir über den Zusammenhang von Schrift(notation) und Raum Bewegung entwickeln und wiederholbar machen. Jenseits klassischer Wertigkeit von „guter“ und „schlechter“ Technik bietet das Body Writing jedem/ jeder Teilnehmer/in die Möglichkeit, zwischen selbst erschaffener, angeleiteter und geführter Bewegung zu vermitteln, zu choreographieren und sich von anderen TeilnehmerInnen choreographieren zu lassen.
Ziel ist es, dass jede/r Teilnehmer/in die eigenen Bewegungsmuster stärkt, ausbaut und verändern lernt und die Methode in anderen Zusammenhängen choreographischer, didaktischer oder alltäglicher Art anwenden kann. 

Improvisation und Movement Research

Ziel des Workshops ist es, jeder Tänzerin / jedem Tänzer ein solides Handwerkszeug im Umgang mit der eigenen Tanzsprache zu geben, den individuellen tänzerischen Ausdruck zu stärken und zu erweitern und choreographische Methoden aufzuzeigen.
Innerhalb des Kubus, dem Raum-Model von Rudolf von Laban, werden Bewegungsqualitäten wie lining, curving, rotation, matching und bridging erforscht und miteinander verbunden. Die Methode erlaubt es, sehr komplexe Bewegungsformen zu entwickeln und den individuellen Ausdruck in der Bewegung zu stärken.
Im nächsten Arbeitsschritt werden die vielfältigen Möglichkeiten von Einzel-und Gruppenimprovisationen ausprobiert, der Übergang von der Improvisation zur Choreographie erprobt und diese im Verhältnis zu Zeit und Raum spielerisch weiter entwickelt.

Körperausdruck und physische Präsenz

Was macht physische Präsenz aus und wie kann ich sie wirkungsvoll gestalten?
Als Einstieg dient ein spielerisches Warm-up mit einer Verbindung von alltäglichen und tänzerischen Bewegungen.
Wir machen verschiedene Bewegungs-Qualitäten und Bewegungsmuster ausfindig und stärken dabei den eigenen körperlichen Ausdruck in Einzel-, Duo- und Gruppenimprovisationen. In einem nächsten Arbeitsschritt erarbeiten wir kurze tänzerische Szenen, die sowohl abstrakt als auch thematisch gebunden sein können, und erkunden den Einfluss von Zeit und Raum auf das Live-Geschehen. Beim Tanzen und Schauen erleben wir die Grundlagen der Kompositionslehre von Rudolf von Laban und der physischen Präsenz.